SEO-Checkliste für deine Website

Deine Seite ist schön, aber bei Google findet dich niemand? Hier ist die praktische Checkliste zum Abhaken: neun Bereiche, in denen deine Coaching-Website stimmen muss, damit du gefunden wirst.

Deine Checkliste im Überblick Keyword · Titel & Meta · Überschriften · Texte · Ladezeit · Handy · Bilder-Alt-Texte · Interne Links · Reihenfolge · Häufige Fragen · Fazit

Eine schöne Website ohne SEO ist wie ein wunderschöner Laden in einer Seitengasse, die auf keiner Karte steht. Google ist die Karte. Diese Checkliste bringt dich darauf.

Du hast eine Website gebaut, die dich zeigt. Mit deinem Gesicht, deiner Geschichte, deinem Angebot. Sie fühlt sich nach dir an. Und dann passiert etwas, das viele Coaches umwirft: Es kommt niemand. Du tippst bei Google das ein, wonach deine Wunschkundin suchen würde, und du findest alle anderen, nur dich nicht. Seite eins, Seite zwei, Seite fünf. Nichts.

Das liegt nicht an deiner Gabe. Es liegt daran, dass ein paar konkrete Dinge auf deiner Seite noch nicht stimmen, Dinge, die Google braucht, um dich den richtigen Menschen zu zeigen. Genau die gehen wir jetzt durch. Kein trockener Grundlagenvortrag, sondern eine Liste zum Abhaken: neun Bereiche, in denen deine Website für gutes Google-Ranking stimmen muss. Nimm dir am besten deine Startseite vor und arbeite sie Punkt für Punkt mit. Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du die Basis in unserem Artikel SEO-Grundlagen lernen.

1. Ein Haupt-Keyword pro Seite, in der Sprache deiner Wunschkundin

Alles beginnt mit den Worten. Ein Keyword ist einfach der Begriff, den deine Wunschkundin bei Google eintippt, wenn sie ein Problem hat, das du lösen kannst. Und hier machen fast alle denselben Fehler: Sie benutzen auf ihrer Seite die Worte, die sie selbst schön finden, statt die Worte, die ihre Kundin wirklich sucht. „Ganzheitliche Transformationsbegleitung für deine Seelenreise" tippt nachts niemand ein. „Wie komme ich nach einer Trennung wieder auf die Beine" schon. Deine Seite muss die Worte deiner Kundin enthalten, sonst findet Google die Brücke zwischen euch nicht.

Zum Abhaken für jede Seite:

Ein wichtiger Hinweis, damit du dich nicht überlädst: ein Keyword pro Seite. Deine Startseite dreht sich um einen Hauptbegriff. Willst du für weitere Begriffe gefunden werden, ist das die Aufgabe eigener Unterseiten, nicht einer einzigen überladenen Startseite.

2. Seitentitel und Meta-Beschreibung, dein Schaufenster bei Google

Wenn jemand bei Google sucht, sieht er für jede Seite zwei Dinge: eine blaue Überschrift zum Klicken und darunter ein paar Zeilen Text. Die Überschrift ist der Seitentitel, der Text ist die Meta-Beschreibung. Beide siehst du auf deiner eigenen Seite gar nicht, sie leben im Hintergrund. Aber sie sind das Erste, was ein Mensch von dir sieht, bevor er überhaupt auf deiner Seite war. Sie entscheiden, ob geklickt wird oder nicht.

Ein guter Seitentitel enthält dein Haupt-Keyword möglichst weit vorne und bleibt unter etwa 60 Zeichen, sonst schneidet Google ihn mitten im Wort ab. Statt „Startseite" oder „Herzlich willkommen" lieber „Trennungscoaching online, endlich loslassen und dich wieder spüren". Die Meta-Beschreibung ist der kleine Werbetext darunter, etwa 150 Zeichen. Sie enthält dein Keyword und sagt in wenigen Sätzen, wem du hilfst und wozu, am Ende gern ein sanfter nächster Schritt. Google übernimmt sie nicht immer eins zu eins, aber eine gute Beschreibung erhöht deine Klickchance deutlich.

Zum Abhaken für jede Seite:

3. Eine saubere Überschriftenstruktur, genau eine H1

Deine Texte sind durch Überschriften gegliedert, und diese haben eine Rangordnung, H1 bis H6. Stell dir das vor wie eine Gliederung in einem Buch. Die H1 ist der Titel der ganzen Seite, davon gibt es genau eine. Die H2 sind die großen Zwischenüberschriften, die H3 sind Unterpunkte darunter. Google erkennt an dieser Rangordnung, wie deine Seite gedacht ist und worum es im Kern geht. Wenn du fünf H1 hast, weil sie einfach am größten aussahen, wird Google unsicher, was das eigentliche Thema ist.

Wichtig zu wissen: Wie groß eine Überschrift aussieht, ist eine reine Design-Frage. Die Ebene wählst du nach der Ordnung deiner Seite, nicht nach der Schriftgröße. Springe dabei keine Ebene über: Nach einer H2 kommt eine H3, nicht direkt eine H4.

Zum Abhaken für jede Seite:

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4. Texte mit echtem Nutzen, für den Menschen geschrieben

Es gab eine Zeit, da konnte man Google austricksen, indem man sein Keyword zwanzigmal in einen Text stopfte. Diese Zeit ist vorbei, und das ist ein Segen. Heute erkennt Google, ob ein Text einem Menschen wirklich hilft oder nur für die Maschine geschrieben wurde. Ein Text wie „Mein Trennungscoaching online ist das beste Trennungscoaching online für alle, die ein Trennungscoaching online suchen" liest sich schrecklich und wird abgestraft. Ein Text, der die Frau abholt, die nachts wach liegt und grübelt, wird belohnt, auch wenn das Keyword nur ein- oder zweimal natürlich vorkommt.

Ein guter Text beantwortet die Frage, mit der deine Wunschkundin gekommen ist. Er spricht ihre Sprache, ist ehrlich und warm, und lang genug, um wirklich etwas zu sagen, ohne aufgebläht zu sein. Du schreibst für den Menschen, nicht für die Maschine. Wenn du für sie schreibst, schreibst du automatisch gut für Google.

Zum Abhaken für jede Seite:

5. Ladezeit und Core Web Vitals, schnell auf dem Handy

Google achtet nicht nur darauf, was auf deiner Seite steht, sondern auch, wie sie sich anfühlt. Das Wichtigste dabei ist die Ladezeit. Denk an dich selbst: Wenn du klickst und es lädt und lädt, wie lange bleibst du? Ein paar Sekunden, dann bist du weg. Deiner Wunschkundin geht es genauso, und Google schiebt langsame Seiten deshalb nach hinten. Es gibt drei Werte, die Google besonders anschaut, die Core Web Vitals: wie schnell das Erste zu sehen ist, wie schnell die Seite auf den ersten Tipp reagiert, und ob sie beim Laden ruhig steht oder herumspringt.

Die drei häufigsten Bremsen kannst du selbst beheben, ganz ohne Programmieren. Mit Abstand am häufigsten: zu große Bilder. Ein Foto direkt aus der Kamera ist schnell acht Megabyte groß. Verkleinere es vor dem Hochladen, meist reicht eine Breite um die 2000 Pixel und ein paar hundert Kilobyte. Zweitens zu viele Spielereien: zehn Schriftarten, blinkende Elemente, Videos, die von allein starten. Weniger ist hier wirklich mehr. Drittens ein überlasteter, billiger Server, aber das ist eine spätere Frage. Ein kostenloses Werkzeug namens PageSpeed Insights zeigt dir, wo deine Seite steht.

Zum Abhaken für jede Seite:

6. Mobile Optimierung, das Handy zuerst

Nimm gleich dein Handy und ruf deine eigene Seite auf. Ist alles gut lesbar, ohne zu zoomen? Sind die Buttons groß genug für den Daumen? Läuft nichts über den rechten Rand hinaus? Das ist kein Nebenschauplatz. Die allermeisten Menschen finden dich zuerst über ihr Handy, nicht am Schreibtisch. Google weiß das so genau, dass es deine Seite vor allem danach beurteilt, wie sie auf dem Handy aussieht. Man nennt das Mobile First, das Handy zuerst.

Gute Homepage-Baukästen machen deine Seite automatisch handytauglich, aber automatisch heißt nicht perfekt. Oft quetscht sich eine Überschrift über sechs Zeilen und schiebt den Buchen-Button so weit nach unten, dass ihn keiner sieht. Oder zwei Buttons kleben so eng nebeneinander, dass der Daumen immer den falschen trifft. Geh jede Seite auf deinem Handy durch und bessere aus, was komisch rutscht.

Zum Abhaken für jede Seite:

7. Alt-Texte für deine Bilder, der vergessene Punkt

Google kann deine Bilder nicht sehen. Wenn auf deiner Seite ein warmes Foto von dir im Praxisraum ist, sieht Google nur eine Datei mit einem Namen wie IMG_4821 und kann damit nichts anfangen. Deshalb gibt es den Alt-Text, eine kurze Beschreibung, die du zu jedem Bild hinterlegst. Sie tut gleich zwei gute Dinge auf einmal: Sie hilft Google, dein Bild zu verstehen, und sie wird Menschen vorgelesen, die schlecht sehen und Vorleseprogramme nutzen. Du machst deine Seite also gleichzeitig auffindbarer und zugänglicher.

Ein leeres Feld ist verschenkt, ein vollgestopftes wie „Trennungscoaching Coaching Trennung Coach Trennungshilfe" wird als schlecht erkannt. Richtig ist ein ehrlicher Satz, der beschreibt, was zu sehen ist, mit dem Keyword nur dort, wo es natürlich passt: „Coachin im hellen Praxisraum im Gespräch mit einer Klientin während einer Trennungscoaching-Sitzung." Reine Deko-Bilder darfst du einfach nur ehrlich beschreiben.

Zum Abhaken für jede Seite:

Interne Links sind Verweise von einer deiner Seiten auf eine andere: von der Startseite zum Angebot, vom Angebot zur Über-mich-Seite, vom Blogartikel zum Kontakt. Das tut zwei Dinge. Für den Menschen baut es einen roten Faden: Deine Wunschkundin liest deine Geschichte, spürt Vertrauen, und am Ende führt ein sanfter Link sie weiter, statt sie in eine Sackgasse laufen zu lassen. Für Google zeigen diese Verbindungen, wie deine Seiten zusammenhängen, und helfen, alle Unterseiten zu finden.

Entscheidend ist, wie du die Links benennst. „Mehr erfährst du hier" oder „hier klicken" sagt weder dem Menschen noch Google etwas über das Ziel. „So erfährst du mehr über mein Trennungscoaching" trägt die aussagekräftigen Worte im Link selbst. Der Mensch weiß, was ihn erwartet, und Google versteht, wovon die Zielseite handelt. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

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9. Die richtige Reihenfolge, damit du nicht überforderst

Du musst nicht alle acht Bereiche auf einmal umsetzen. Der häufigste Grund, warum Coaches ihre SEO nie fertig bekommen, ist, dass sie alles gleichzeitig anpacken und sich verzetteln. Nimm dir zuerst nur deine Startseite vor, nur diese eine Seite, und geh die Punkte in dieser Reihenfolge durch. Erst die Grundlage, dann der Feinschliff.

Setz dir kein Ziel von Perfektion, sondern das Ziel, heute anzufangen und deine Startseite bis zum Ende der Woche fertig zu haben. Danach nimmst du dir die nächste Seite vor. So wird aus einer großen Aufgabe eine überschaubare Liste, die du ruhig abarbeitest.

Häufige Fragen

Auf eine gute SEO-Checkliste gehören: ein Haupt-Keyword pro Seite, ein Seitentitel unter 60 Zeichen mit Keyword, eine Meta-Beschreibung um 150 Zeichen, genau eine H1 mit sauber gestaffelten H2 und H3, hilfreiche Texte, schnelle Ladezeit, eine handytaugliche Ansicht, Alt-Texte für alle Bilder und sinnvolle interne Links mit sprechendem Linktext.

Ein Haupt-Keyword pro Seite, nicht zehn. Jede Seite dreht sich um einen Hauptbegriff. Für weitere Begriffe legst du eigene Unterseiten oder Blogartikel an, statt eine Startseite zu überladen. So bleibt für Google klar, worum es auf der Seite geht.

Ein Seitentitel sollte etwa 60 Zeichen nicht überschreiten, sonst schneidet Google ihn ab. Dein Haupt-Keyword gehört möglichst weit nach vorne, und der Titel darf trotzdem Lust machen zu klicken, statt nur „Startseite" zu heißen.

Als Faustregel gilt: eine bis zwei Sekunden auf dem Handy. Die häufigste Bremse sind zu große Bilder. Verkleinere sie vor dem Hochladen, reduziere Schriftarten und lass Videos erst auf Klick starten. Mit PageSpeed Insights siehst du, wo deine Seite steht.

SEO passiert nicht über Nacht. Google braucht oft ein paar Wochen bis Monate, um Änderungen zu bemerken und dich nach vorne zu schieben. Entscheidend ist, die Checkliste abzuarbeiten und dann dranzubleiben. Erwarte Bewegung in ein paar Wochen, nicht morgen.

Fazit, deine Website Punkt für Punkt auf Kurs

Gutes Google-Ranking ist kein Zauberwerk, sondern das Ergebnis von neun konkreten Dingen, die auf deiner Seite stimmen: ein klares Keyword, ein starker Titel mit Meta-Beschreibung, saubere Überschriften, hilfreiche Texte, eine schnelle Ladezeit, eine handytaugliche Ansicht, beschriebene Bilder, sinnvolle interne Links und die richtige Reihenfolge, damit du nicht überforderst. Nichts davon war Technik für Nerds. Alles kannst du abhaken.

Fang mit deiner Startseite an, geh die Liste in Ruhe durch und bleib dann dran, denn SEO braucht ein paar Wochen, bis es wirkt. Wenn du wissen willst, wo deine Seite gerade steht, mach den kostenlosen Sichtbarkeits-Check-up und erfahre in 2 Minuten deinen nächsten Schritt. Und wenn du das Ganze lieber in erfahrene Hände geben möchtest, übernehmen wir mit unserer SEO Optimierung die laufende Arbeit für dich, damit deine Seite Monat für Monat weiter nach oben steigt. Wie sich Suche gerade wandelt und wie du auch von KI empfohlen wirst, liest du in Was ist GEO?

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